Und sie bewegt sich doch

Genre Kabarett
Datum Sa, 11. April 2015
Beginn 20.00 Uhr
Einlass 19.30 Uhr
Eintritt 15 €
Vorverkauf 13 €

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Beschreibung: Visionen „vonne“ Kirche - Kirchenkabarett mit Ulrike Böhmer

Sie ist ein Star unter den Kirchenkabarettisten. Ulrike Böhmer, die katholische Gemeindereferentin, schlüpft seit Jahren in die Paraderolle der Erna Schabiewsky und ist damit so erfolgreich, dass sie sogar schon Kabarettpreise gewonnen hat. Am Samstag, 11. April um 20.00 Uhr kommt „Erna“ wieder in den Kulturbahnhof Neuenkirchen-Vörden.

Im Gepäck hat sie dann das neue Programm „….und sie bewegt sich doch!“. Dazu hat die Kabarettistin sogar noch ein neues Buch geschrieben.

Outfit mit rotem Rock

Wer denkt, Kirche und Kabarett – das geht gar nicht, passt nicht zusammen, der hat sich getäuscht. Ulrike Böhmer reist seit fast 30 Jahren durch die Lande und spielt auf Kirchentagen, in Gemeindehäusern, Pfarrheimen, Kleinkunstbühnen und in Kirchen. Sie bringt katholische und evangelische Menschen und sogar Zweifelnde und Nichtglaubende zum Nachdenken und Lachen.

Allein zum Lachen ist auch das Outfit der Frau, die die Bühne in roter Strickweste, andersfarbigem roten Rock, Stützstrümpfen, kariertem Hut und Handtasche betritt und in ruhrpöttischer Mundart ruft: „Hömma“, das sieht gut aus!

Früher, sagt Erna, da hatten die Päpste noch Träume, und so erkannten sie gewissermaßen im Schlaf, wie es mit der Kirche weitergeht. Papst Innozenz III. etwa träumte von einem kleinen Mann, der den Lateran stützt: den hl. Franziskus. Den hatte er gerade am Tag zuvor weggeschickt, am Morgen ließ er ihn eilig zurückholen.

Heute sollte ein Bischof von Erna Schabiewsky träumen! Denn sie hat Visionen. Für die Kirche und die Zukunft. Sie ist die rechte Hand vom Pastor. Und die linke. Mit anderen Worten: Ohne sie läuft „nix inne“ Gemeinde. Erna kennt sich aus, sie hat Erfahrungen, sie gehört zu denen, die im Pfarrheim die Kaffeemaschine bedienen dürfen, und – bitte – das darf nicht jede!

Erna Schabiewksy hat nicht nur Erfahrungen, sie hat auch keine Angst vor den hohen Herren der Kirche. Furchtlos sagt sie, was sie denkt, räsoniert über diese furchtbaren Gemeindezusammenlegungen und überrascht mit der – durch eigene Anschauung gewonnenen – Erkenntnis, dass die Evangelischen gar nicht so schlimm sind, wie man immer dachte.

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